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Klare Führung und zwei Punkte gegen den TSV Ellerbek verdaddelt.

In einer denkwürdigen Begegnung verspielte die weibliche B-Jugend ihre deutliche Halbzeitführung (10:4) und war in der zweiten Spielhälfte leider nicht mehr in der Lage, den Gästen aus Ellerbek, die das Spiel am Ende mit 15:17 für sich entscheiden konnten, etwas entgegenzusetzen.

 

Mit Vorfreude auf das Heimspiel gegen ein in etwa gleichstarkes gegnerisches Team aus Ellerbek traf sich die angeschlagene und etwas verschnupfte weibliche B-Jugend um 15:15 Uhr in der Halle am Steinhauerdamm. Mit Spannung wurde erwartet, ob dieses Mal mehr als nur ein Unentschieden, wie im Hinspiel, für die Mädels aus Eilbek zu holen wäre.

 

Tatsächlich lief das Spiel für den T.H.E. zunächst ganz gut. Nach der üblichen Eingewöhnungs- und Abtastphase konnte sich das Team von Trainer Jens ab der 8. Minute mit geschlossener Deckung, gelungenen Einzelaktionen und sogar Sprungwürfen aus dem Rückraum (sonst eher selten) immer weiter vom Gegner absetzen. Während dieser Phase gelang den ungewohnt unsicheren Ellerbekerinnen, die mit ihren Angriffen an der T.H.E.-Abwehr abprallten, nur wenig Zählenswertes. Zur Halbzeitpause konnte somit ein beruhigender Spielstand von 10:4 für die Heimmannschaft notiert werden.

Nach dem Wiederanpfiff und der umgehenden Erhöhung des T.H.-Eilbeck auf 11:4 ahnte dann auch noch Niemand, dass sich der Spielverlauf ab der 33.Minute doch noch komplett umkehren sollte. Unseren Mädels glückte von da an so gut wie gar nichts mehr. Die Schwächephase, die Ellerbek in der ersten Hälfte zu schaffen machte, hatte nun Eilbeck befallen. Allerdings deutlich schlimmer. Der Ball wurde im Angriff zu oft und ohne Druck auf den Gegner ergebnislos hin- und hergespielt, des Öfteren fallen gelassen oder rätselhaft weggeworfen. Es folgten lange dreizehn torlose Minuten des T.H.E.-Teams, in denen jegliches Aufbäumen gegen die wiedererstarkten, kämpferischen Gegnerinnen fehlte. So war dann für das verwunderte Publikum, bis zum bitteren Endstand von 15:17, nur noch der Klassiker: „Wie mache ich meinen Gegner wieder stark“ zu beobachten. Trostpflaster: Von 5 Siebenmetern wurden 4 verwandelt. Aber logisch, alle vier natürlich nur in der ersten Halbzeit.

Mit Trainer Jens traten folgende Spielerinnen des T.H.-Eilbeck gegen den TSV Ellerbek an:

Alina (Torhüterin), Alina Bo. (2), Anna, Charlotte, Imke (4), Jenny (4), Josy (3), Melanie (2) und Richlove.

Jetzt gilt es dieses verpatzte Spiel abzuhaken und am 15.02.2020 um 14:00 Uhr, im Sachsenweg, auswärts gegen den Niendorfer TSV, mit neuem Elan und Zuversicht in die Partie zu starten.   

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