Mäh. So lässt sich dieses Spiel wohl am Besten beschreiben. Mit einer harten 36:30-Klatsche wurden wir von den Hausherren von Aumühle wieder nach Hause geschickt. Woran das lag? Nun:

Zu allererst fehlten ein paar Spieler. Ohne Nico musste Daniel am Kreis fast durchspielen, Niels meldete sich krank und unser Lazarett ist immer noch gut gefüllt. Dazu kam, dass Helmar nach einigen Minuten Rückenprobleme hatte und Tobi sich direkt in seiner ersten Aktion, die immerhin ein Tor war, das Knie verdrehte. So hatte man lediglich nur noch einen Rumpfkader mit vier Rückraumspielern, die nicht alle unbedingt für ihre Pferdelunge bekannt sind.

Dennoch haben wir es ja irgendwie geschafft, unsere Offensivleistung abzurufen und 30 Buden zu machen. Viel schlimmer war die Defensive. Nur ganz selten konnten wir den Angriff der Hausherren unter Kontrolle bringen, die viel zu häufig zu einfachen Toren kommen konnten. Es fehlte der Biss und die Aggresivität, die uns gerade zu Beginn der Saison zu ausgezeichnet hat. Und auch das Rückzugsverhalten war eher bescheiden – viele Bälle wurden vorne verschenkt, was immer wieder zu Gegenstößen führte. Man kann sagen, wir wurden mit unseren eigenen Waffen geschlagen, denn alles, was wir eigentlich spielen wollen, haben die Mannen von Aumühle einfach besser hin bekommen.

Vielleicht brauchen wir den Druck ja aber auch. So ist nämlich unser nächstes Match gegen HSV/Hamm ein absolutes Endspiel: Der Sieger steigt auf. Also heißt es jetzt fokussiert trainieren und und zu Hause nicht die Butter vom Brot nehmen lassen!

 

Matze

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